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Zwangsverheiratung

Eine Zwangsverheiratung greift als schwere Menschenrechtsverletzung tief in die persönliche Lebensgestaltung des Opfers ein. Opfer, die einer Zwangsverheiratung zu entgehen suchen, werden häufig von psychischer und physischer Gewalt aus der eigenen Familie bedroht bis hin zum Ehrenmord.

Zu Zwangsverheiratungen kommt es auch in Deutschland in nennenswertem Umfang. Zwar liegen keine konkreten Zahlen vor. Fachleute gehen aber von einigen tausend Fällen jährlich aus.

In erster Linie sind Mädchen und junge Frauen von Zwangsverheiratung bedroht. Dies zeigen die Nachfrage in entsprechenden Beratungsstellen und einschlägige Studien . Die Opfergruppe der jungen Männer und Paare darf aber nicht ausgeblendet werden.

Das Sozialministerium koordiniert und finanziert die Beratung junger Menschen, die von Zwangsverheiratung beziehungsweise Gewalt im Namen der sogenannten „Ehre“ bedroht oder betroffen sind.

Um potenzielle Opfer besser zu schützen, wurden unter anderem auf Anregung der Landesregierung Baden-Württemberg eine Reihe von Gesetzesänderungen verabschiedet.

Verfahren:

Freigabevermerk:

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat ihn am 22.05.2019 freigegeben.

Kontakt

Stadtverwaltung Neudenau

Hauptstraße 27
74861 Neudenau

Tel.: 06264 92780-0
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